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Lasern

Das Laserschneiden gehört zu den Trennverfahren und lässt eine berührungslose Bearbeitung fast aller Werkstoffe zu. Die innovative Entwicklung der Faserlaser, auf die wir im Unternehmen zurückgreifen, ermöglicht unterschiedlichste Konturen mit hohen Schnittgeschwindigkeiten, ohne jegliche Nachbearbeitung. Sie gehört damit zu den wirtschaftlichsten Trennverfahren.

Zur Bearbeitung der Werkstoffe wird ein gebündelter Laserstrahl als Schneidwerkzeug eingesetzt. Die Bündelung erfolgt durch verschiedene Linsensysteme, die punktgenau auf einer kleinen Fläche des Werkstücks fokussiert werden. Durch diese hohe Energiezufuhr schmilzt das Material entlang der Teilekontur auf und wird durch einen Gasstrahl aus der Schnittfuge geblasen. Abhängig von den Schneidpa­rametern können Materialstärken von bis zu 25 mm bearbeitet werden. Nach dem Austrennen der Bauteile aus der Blechtafel, entsprechen die Endmaße bis auf hundertstel Millimeter genau den Sollmaßen und weisen dabei nur eine minimale, kaum spürbare, Gratbildung an den Kanten auf.

Für eine maximale Produktivität nutzen wir die mordernsten Faserlaser der Firma LVD, die vor allem durch die sehr gute Automatisierung überzeugen. Durch die Kombination der Anlage mit dem Kompaktturm, zur Lagerung der Rohmaterialien und dem automatischen Belade-/Entladesystem, kann die Maschine autark mehrere Tafeln schneiden und im Turm einlagern. So werden im ganzen System kurze Durchlaufzeiten der Einzelteile mit maximaler Qualität und perfekter Maßhaltigkeit sichergestellt.

Abkanten

Das Abkanten gehört zu der Gruppe der Umformverfahren und ist in der Blechbearbeitung, neben dem Laserschneiden, eines der wichtigsten Fertigungsverfahren. Durch den kalten Verformungsprozess wird der Werkstoff nicht thermisch beansprucht, das erhöht die Festigkeit der Blechteile deutlich.

Das von unserem Unternehmen genutzte Gesenkbiegen, auch häufig als freies Abkanten bezeichnet, besticht durch die hohe Präzision und Wiederholgenauigkeit, welches auch durch die CNC-Steuerung gewährleistet wird. Während des Umformprozesses liegt das Blech nur auf den beiden oberen Enden der Matrize (unteres Werkzeug) auf und wird dann durch den Biegestempel (oberes Werkzeug) in das Gesenk gedrückt. Der größte Vorzug liegt auch bei großen Stückzahlen in den schnellen Taktzeiten bei gleichbleibender Qualität, daher greifen wir auf dieses Verfahren zurück.

Um die Qualität unserer Endprodukte weiter zu erhöhen, setzen wir die neusten Maschinen der Firma LVD ein. Durch deren sogenanntes patentiertes Easy-Form System wird der Winkel schon während des Umformvorgangs mittels modernster Lasertechnologie überwacht. Im gleichen Zuge wird der Verfahrweg des Stempels und die Presskraft automatisch angepasst, sodass schon beim ersten Teil der gewünschte Winkel bis auf ein Zehntelgrad genau erreicht wird. Des Weiteren besitzen die Matrizen den sogenannten Stone-Radius, welcher die Reibung zwischen Material und Werkzeug deutlich verringert. Kantabdrücke am Werkstück, wie es bei anderen Herstellern üblich ist, gehören somit der Vergangenheit an.

Schweissen

In der Schweißerei findet gewissermaßen die Hochzeit der in Schritt eins und zwei vorbereiteten Einzelteile statt, die hier mit Hilfe des MAG Verfahrens dauerhaft zu der jeweiligen Baugruppe zusammengefügt werden.

Bei dem MAG Verfahren handelt es sich um ein gut zu automatisierendes Lichtbogenschweißverfahren unter Schutzgasatmosphäre. Wir haben uns zunächst für drei Handschweißplätze und einen hochmodernen Roboter entschieden.

Als Schutzgas kommt ein Mischgas zum Einsatz, welches einen positiven Einfluss auf das Spritzerverhalten und den Einbrand hat.

Die Schweißstromquellen stammen aus der TOP-Serie des jeweiligen Anbieters. Damit bilden sie zusammen mit sehr gut ausgebildeten und erfahrenen Schweißern die Grundlage für eine belastbare und prozesssichere Schweißverbindung.

Die Einzelteile werden passend gruppiert durch die Logistik, unterstützt durch die ERP-Software, auf die jeweiligen Schweißplätze gesteuert und nach Fertigstellung dem Versand fertig gemeldet.

Der Versand organisiert dann die Anmeldung in der Verzinkerei. Im ERP-System sind die jeweiligen Schritte nachvollziehbar, sodass die Fertigungssteuerung immer genau weiß, wo sich die Baugruppe befindet.